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Was ist ein AOC-Wein?
Erst 1935 entwickelt sich - auf Betreiben der Winzer und vor allem auf jenes des Barons Leroy - die Qualitätsbezeichnung AOC (Appellation d’Origine Contrôlée). Im drauffolgenden Jahr wird die Errichtung der staatlichen Behörde Institut National des Appellations d’Origine (INAO), die für die offizielle Vergabe der Bezeichnung AOC in Frankreich zuständig ist, genehmigt.
Die Grundlage der AOC-Bezeichnung ist die Verbindung zwischen einer Gegend, einer oder mehrerer Rebsorten und der Kunst der Weinbereitung. Und es ist diese ganz eigene Kombination, die die Charakteristik eines Weines ausmacht, welche andernorts nicht nachahmbar ist, da sie eben nicht von einem Ort zum anderen transportierbar ist. Somit steht der Winzer im Dienste seines Terroirs, und seine Wahl der Rebsorte wie die der önologischen Praktiken soll dessen Ausdruck durch den Wein nur noch verstärken.
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